Großes Maßnahmenpaket gegen die Corona-Krise

Großes Maßnahmenpaket gegen die Krise

Überwältigende Zustimmung, Anerkennung und Lob für ihre Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Virus und der Einigkeit und Entschlossenheit im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie hat die Bundes- regierung von der Bevölkerung erhalten.

Als erstes hat die Bundesregierung Erleichterungen für den Zugang zum Kurzarbeitergeld (KUG) beschlossen, damit Arbeitgeber beim Rückgang von Aufträgen oder der Schließung ihres Unternehmens durch die Corona-Krise ihre Mitarbeiter nicht entlassen, sondern KUG beantragen.


Der Anspruch auf KUG besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben. Für die vom Arbeitgeber allein zu tragenden Sozialversicherungsbeiträge kann der Arbeitgeber die volle Erstattung für die Zeit des Arbeitsausfalls beantragen. Die Erleichterungen gelten bis zum 31. Dezember 2020. Das Kurzarbeitergeld beträgt 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns, 67 Prozent für Arbeitnehmer, die mindestens 1 Kind haben. Das Entgelt aus einer Nebenbeschäftigung in einem Bereich, der zur Aufrechterhaltung der notwendigen Versorgung dient (systemrelevanter Bereich), wird bis zum zuvor bezogenen Vollentgelt nicht angerechnet.

 

Innerhalb kürzester Zeit schnürte die Bundesregierung ein Soforthilfe-Paket in Höhe von 50 Milliarden Euro für die durch die Corona-Krise in Not geratenen Solo-Selbstständigen, Kleinstunternehmen, Freiberufler und Landwirte, die dringend auf Hilfe angewiesen sind.

 

Selbstständige und Firmen mit bis zu 5 Beschäftigten erhalten eine Einmalzahlung bis zu 9.000 Euro für drei Monate. Firmen mit bis zu 10 Beschäftigten erhalten einen einmaligen Zuschuss bis zu 15.000 Euro, ebenfalls für drei Monate, um akute Liquiditätsengpässe in Folge der Krise zu überbrücken. Die konkrete Einmalzahlung wird anhand des tatsächlichen Betriebskostenaufwands berechnet und ist nicht zurückzuzahlen.

 

Die Hilfe ist als Zuschuss zur Begleichung von laufenden Betriebskosten wie Miete und Pacht für Betriebsräume, Leasingraten oder Warenlieferungen vorgesehen. Zuständig für die Antragstellung, die bis spätestens 31. Mai 2020 vorzunehmen ist und für die Bewilligung der Soforthilfe ist eine im jeweiligen Bundesland beauftragte Behörde oder Bank.